Sylvia Grüll, Rüdiger Kanzler und Sandra Gritsch in GrossachsenNa dann, fangen wir mal an! Sagten sich die Aktiven des SPD Ortsvereins Hirschberg und stellten sich am Ostersamstag vor die Edekas in beiden Ortsteilen, bewaffnet mit Flipchart und Post-ist. Wissen wollten sie, was der SPD heuer wohl so fehlte?
Und was soll man sagen? Rückmeldungen gab es viele. Sowohl lokal als auch in Bund und Land gibt es jede Menge Dinge anzupacken. Ein roter Faden zog sich dann aber doch durch die vielen Gespräche, die geführt wurden: die SPD hat nach Meinung vieler ihr Profil verloren. Kämpfte sie früher für Arbeiter und soziale Gerechtigkeit ist es vielen heute nicht mehr so klar. Die Partei wird stattdessen eher wieder der verlängerte politisch konservative Arm wahrgenommen. Und zwar auch nicht erst seit gestern.
Und so brachte es ein Herr schön auf den Punkt: Einfach wieder die Partei der Arbeiter werden – mit klarem Ziel, einigen wenigen Themen, die gesetzt werden sollten und hinter die dann auch nicht mehr zurückgefallen werden darf. Auch sei die SPD „zu nett“ – auch das hörten wir immer wieder und mache sich zu oft mit Projekten gemein, die eigentlich nicht zu ihr passten.
Wir haben den Input dankbar aufgenommen, werden diesen intern verarbeiten, gliedern und ihn versuchen, in Handlungen zu übersetzen (vor allem lokal). Zum Dank für die vielen Teilnahmen gab es bunte Ostereier und kleinere Schokoladeneier für die Kinder.