Heringsessen am Aschermittwoch in der Alten Turnhalle - Thema Migration im Mittelpunkt

Veröffentlicht am 28.02.2015 in Ortsverein

SPD-Hirschberg

Der neue Vorsitzende Rüdiger Kanzler begrüßte alle Genossinen und  Genossen, Gäste und Freunde der SPD zum traditionellen Heringsessen. Besonders begrüßte er die Weinheimer SPD-Fraktionschefin Stella Kirgiane-Efremidis, die zum Thema „Migration in Deutschland“ sprach.

Nach kurzer Vorstellung seiner Person ehrte Rüdiger Kanzler seine Vorgänger im Vorstand namens Dr. Thomas Scholz (Vorsitzender), Ulrich Schulz (Stellvertretender Vorsitzender Leutershausen) und Margarete  Raschig- Metzler (Stellvertretende Vorsitzende für Großsachsen). Alle ehemaligen Vorstandsmitglieder bekamen Weinpräsente. Er bedankte sich bei Ihnen für ihre langjährige Mitarbeit und wünschte für die Zukunft alles Gute.

Bevor er das Essen eröffnete sprach Rüdiger Kanzler das gute Wahlergebnis von Olaf Scholz in Hamburg an. Das gibt Mut für unseren eigenen Wahlkampf in Baden-Württemberg. Wo die SPD regiert kommt das Land vorwärts. Wir haben ab  2015 den Mindestlohn von 8,50 Euro  für die Menschen erreicht, junge Einwanderer erhalten die doppelte Staatsbürgerschaft, die älteren und pflegebedürftigen  bekommen das 1 Pflegestärkungsgesetz, die Schüler und Studenten die Bafög-Reform, die Eltern das Elterngeld Plus und die Mieter die Mietpreisbremse. Weiterhin kämpfen wir gegen Steuervergehen und setzen uns für bessere Bildung ein!  

Nach diesen Anmerkungen wurden die leckeren Heringe serviert, die wie immer von Eva-Maria Pfefferle eingelegt worden waren und dazu gab es Kartoffeln und Quark. Ein Dank auch an Corinna Schulz , die bei den Vorbereitungen half.  Vielen Dank auch an unseren Festorganisator ULRICH SCHULZ .  Nachdem sich alle gestärkt hatten, bat der SPD-Vorstand Rüdiger Kanzler die heutige Referentin Stella Kirgiane-Efremidis zu Wort.  Stella wurde in Griechenland geboren , die Mutter konnte kein Deutsch  und fuhr 30 Stunden zurück nach Griechenland um dort zu entbinden. Im Alter von 20 Tagen kehrte die kleine Stella  zurück nach Deutschland und erlebte als Heranwachsende genau die Probleme, die Menschen mit Migrationshintergrund nach wie vor haben.  Es fehlt e an Sprachkursen, Bildungsförderung, was höhere Bildungsabschlüsse erschwert. Weiterhin werden Menschen mit Migrationshintergrund von Lehrern bzw. Vorgesetzten schlechter beurteilt als einheimische Mitbürger und dadurch benachteiligt ! Zukünftig braucht man aber ein durchgängiges und faires Bildungssystem, in dem Erfolge nicht mehr vom sozialen Hintergrund abhängig seien.

Folgende weitere  Punkte wurden von Stella Kirgiane-Efremidis angemerkt: 

 „Anonyme Bewerbung“ und Gleichheit beim Arbeitgeber.   

Integrationsbeauftragter/e  und Stadtteilmanagement

Beidseitiger Abbau von Vorurteilen

Deutschland braucht Einwanderer, um der Demografischen Entwicklung  gegenzusteuern

Kommunales Wahlrecht  nach 15 Jahren Aufenthalt in Deutschland

Sie kritisierte aber auch mangelnde Integrationsunwilligkeit aufseiten der Migranten ebenso wie die fehlende Willkommenskultur in Deutschland. Wir müssen eine Einwanderungspolitik machen, die  allen ausländischen Mitbürgern gerecht wird. Integration sollte jeden Tag thematisiert werden, forderte die auch anwesende Bremer SPD-Genossin Karen Jöns, damit das Thema bei Wahlen nicht andauernd hochkocht.  Es folgte noch eine lebhafte Diskussion unter den Anwesenden in der Alten Turnhalle ehe  unser Vorsitzender sich bei Stella Kirgiane-Efremidis herzlich für ihren Vortrag bedankte. Somit war dieser politische Aschermittwoch ein gelungener Abend mit neuen Sichtweisen zum Thema „Migration“.

 

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