Lothar Binding, Sebastian Cuny und Sandra Gritsch laden einWohnen muss für alle Menschen bezahlbar, verfügbar und umweltverträglich sein. Wir als SPD meinen auch "Wohnen ist ein Menschenrecht". Zu diesem Thema veranstalten wir am 6.11.25 eine Podiumsdiskussion mit Sebastian Cuny MdL, Lothar Binding ExMdB und Mieterverein HD, Sandra Gritsch Ortsvereinsvorsitzende und betroffenen Personen. Sie findet in der Schillerschule (Neben Kino Leutershausen) statt. Es ergeht "Herzliche Einladung" an alle interessierte Bürgerinnen und Bürger. Lesen Sie auch unsere Pressemitteilung auf der nächsten Seite.
Pressemitteilung der SPD Hirschberg
Wohnen ist ein Menschenrecht – Für eine soziale und zukunftsfähige Gemeinde
Hirschberg, Oktober 2025 –
Die SPD Hirschberg ruft alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, beim kommenden Bürgerentscheid am
30. November 2025 ein klares Zeichen für die Zukunft unserer Gemeinde zu setzen.
Wohnen ist ein Menschenrecht – und auch die Gemeinde Hirschberg steht in der Verantwortung,
diesem Anspruch gerecht zu werden.
In Deutschland fehlen derzeit hunderttausende Wohnungen. Besonders betroffen sind Menschen
mit geringem Einkommen, junge Familien, Auszubildende und ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger.
Auch in Hirschberg zeigt sich dieses Problem deutlich: Bezahlbarer Wohnraum ist knapp, und viele
junge Menschen, insbesondere junge Familien, müssen die Gemeinde verlassen, weil sie hier keine
Wohnung finden. Dieser Trend gefährdet nicht nur den sozialen Zusammenhalt, sondern auch die
Zukunftsfähigkeit Hirschbergs insgesamt.
Ohne neue Wohnflächen droht ein Verlust an Vielfalt, Attraktivität und wirtschaftlicher Stärke.
Einzelhandel, Gastronomie und Gewerbe sind auf eine wachsende und lebendige Gemeinde
angewiesen. Wenn Hirschberg stagniert oder schrumpft, wie es aktuell der Fall ist, verlieren alle.
Die SPD Hirschberg ist überzeugt:
Die Gemeinde muss sich ihrer sozialen Verantwortung stellen.
Ein neues Baugebiet ist notwendig, um den dringend benötigten Wohnraum – insbesondere im
preisgünstigen, preisgedämpften und sozial geförderten Bereich – zu schaffen. Nur so können wir
sicherstellen, dass auch Menschen mit kleinerem Einkommen, junge Familien und Alleinerziehende
weiterhin in Hirschberg leben können. Ein substanzieller Anteil an sozial gefördertem und
preisgedämpftem Wohnraum ist daher im Neubaugebiet fest eingeplant und wird von allen
Fraktionen, die sich für das Neubaugebiet einsetzen, befürwortet.
Hinweise von Gegnern des Neubaugebiets auf mögliche Konversionsflächen in anderen Städten
helfen nicht weiter – diese sind größtenteils bereits vergeben oder stehen unter Prüfung der
Bundeswehr für eigene Nutzung. Ebenso kann eine Innenverdichtung den Bedarf bei weitem nicht
decken: Die Eigentümer vorhandener Gebäude und Flächen wurden bereits befragt.
Zudem ist es nicht nachvollziehbar, warum die Versiegelung bislang unbebauter
Innenbereichsflächen besser sein soll als die geplante, flächensparende Bebauung im Außenbereich.
Gerade dort kann nämlich moderner Geschosswohnungsbau entstehen – kompakt, effizient,
ökologisch, klimaschonend und mit Raum für preiswerte Mietwohnungen. Auch das Argument des
zusätzlichen Verkehrs greift zu kurz: Innenverdichtung würde diesen Verkehr nicht im Außenbereich,
sondern im bereits stark belasteten Innenbereich ansiedeln.
Der Bedarf ist vorhanden, die Nachfrage unbestritten.
Hirschberg darf nicht auf der Stelle treten. Stillstand ist keine Option. Es geht um mehr als ein
Baugebiet – es geht um die betroffenen Menschen, unsere soziale Verantwortung und die Zukunft
unserer Gemeinde.
Die SPD Hirschberg bittet alle Bürgerinnen und Bürger:
Stimmen Sie am 30. November mit „Nein“ – gegen Stillstand, für soziale Verantwortung und für ein
lebenswertes Hirschberg!